In einer Psychotherapie für einzelne Personen oder einer Paartherapie entwickeln Sie sich persönlich weiter, indem Sie äußere und innere Hindernisse aus dem Weg räumen und Ihr Leben auf eine stabile Basis stellen.

Anlass können misslingende Beziehungen, extreme Unzufriedenheit, tiefe Erschöpfung oder unverarbeitete Trauer sein. Oder auch psychische Phänomene wie Depressionen, Phobien, hypochondrische und andere Ängste, Zwänge und Essstörungen.

In einer Familientherapie können Angehörige von Menschen mit psychischen Störungen gemeinsam mit dem betroffenen Familienmitglied einen Weg erarbeiten, wie sie in Zukunft konstruktiv mit der psychischen Erkrankung umgehen wollen.

Auch scheinbar unlösbare Konflikte bei der Kindererziehung oder das herausfordernde Leben in einer Patchwork-Familie, das mit ihren neuen und ehemaligen Beziehungen sehr schwierig sein kann, sind ein guter Grund, eine Familientherapie zu machen.

Systemische Therapie als Videokonferenz online wahrnehmen.

Überall dort, wo Sie einen ruhigen Raum, ein Notebook oder Smartphone mit Kamera und Internetanschluss zur Verfügung haben, können wir online zusammen arbeiten. 

Psychotherapie für Einzelpersonen

Mit der Systemischen Psychotherapie biete ich Ihnen einen Rahmen, in dem Sie sich Ihrem persönlichen Anliegen widmen können. Sie bringen das ein, was Sie für sich erreichen wollen und ich führe Sie durch einen darauf abgestimmten psychologischen Veränderungsprozess.

Lernen Sie eine persönlich tiefgreifende, nachhaltig wohltuende Entwicklung kennen, die sich an der Lösung orientiert, nicht am Problem. Sie stärkt Ihre persönlichen Ressourcen. Auf der kognitiven Ebene verstehen Sie die Zusammenhänge Ihrer Situation. Auf der emotionales Ebene empfinden Sie Ihre Gefühle nach. Auf der körperlichen Ebene spüren Sie Ihren körperlichen Empfindungen nach. So begreifen Sie ganzheitlich wie es Ihnen wirklich geht und wie Sie sich mit gesundem Menschenverstand und mit Mitgefühl selbst begleiten können.

Sie sind in Zukunft in der Lage, selbstständig die Herausforderungen des Lebens zu meistern und Ihr Leben so zu gestalten, dass es zu Ihrer Zufriedenheit gelingt.

  • bei starker Erschöpfung und wenn Sie merken, dass Sie immer weiter in einen Burnout hineinschlittern
  • bei Depressionen oder bei bipolaren Symptomen, vor allem bei rezidivierenden Depressionen, also immer wieder auftretenden depressiven Phasen
  • wenn Sie merken, dass Sie suizidale Gedanken haben und Ihren Lebensweg wieder mit Zuversicht gehen wollen
  • bei Ängsten, Panikattacken, Phobien oder generalisierter Angst, z.B. bei hypochondrischen Ängsten
  • bei PTBS, also Posttraumatischer Belastungsstörung
  • wenn Sie sich in Ihrem Leben aus der Bahn geworfen fühlen, z.B. nach einem heftigen Schicksalsschlag oder einer großen Veränderung in Ihrem Leben
  • wenn Sie sich mit Ihrer Persönlichkeit bei der beruflichen Entwicklung selbst im Weg stehen
  • bei Beziehungskonflikten und wenn Sie Ihren Anteil daran erforschen wollen
  • wenn Sie entscheiden möchten, ob Sie eine verbindliche Partnerschaft weiterführen wollen oder nicht
  • oder wenn Sie eine andere, schon lange anstehende und wesentliche Lebensentscheidung vor sich her schieben
  • wenn Sie glauben, Ihrer Rolle als Vater oder Mutter nicht gerecht zu werden und darunter leiden
  • wenn es Ihnen nicht gelingt, eine partnerschaftliche Beziehung zu beginnen und das vermissen 
  • wenn Sie mit Ihren (alten) Eltern immer wieder im Konflikt sind
  • wenn Sie sich als erwachsene Person in alltäglichen, beruflichen oder privaten Konflikten immer wieder fühlen wie ein kleines, ohnmächtiges Kind 

Systemische Paartherapie

Vielleicht liegen die für Sie schwierigsten Konflikte nicht in der Auseinandersetzung mit sich selbst, sondern in den Konflikten innerhalb der Partnerschaft? Jeder Mensch bringt sich mit seiner ganzen Persönlichkeit in eine verbindliche Beziehung oder Ehe mit ein. Alle Prägungen aus der Herkunftsfamilie, Glaubenssätze, Verhaltensmuster, die ganze Familienkultur fließt in die aktuelle Partnerschaft mit ein. 

Es gibt unendlich viele Gründe, die zu Beziehungskonflikten führen können. Manchmal entstehen scheinbar unauflösbare Konflikte direkt in der Paardynamik, manchmal wegen Beziehungen außerhalb der Partnerschaft, oder wegen der gemeinsamen Kinder, manchmal im Konflikt mit den alten Eltern - um nur einige zu nennen.

Die systemische Beratung ist besonders hilfreich, um die Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Mitgliedern eines Systems untereinander zu klären und störende Dynamiken aufzulösen.

Eine besondere Chance der systemischen Beratung liegt in der flexiblen Gestaltung der Sitzungen. Je nach Bedarf können die Termine mit oder ohne Partner/in stattfinden.

In einer Paartherapie lernen die an der Beziehung beteiligten Personen, sich aufeinander zu beziehen, und zwar auf eine Weise, die allen Beteiligten gut tut. In einer gelingenden Beziehung kann jede/r persönlich wachsen.  Eine lebendige Beziehung entwickelt sich mit der persönlichen Entwicklung der Beziehungspartner*innen kontinuierlich weiter.

In einer gelingenden Partnerschaft gibt es Ausgewogenheit bei den wesentlichen Prinzipien einer Beziehung. Sich gegenseitig bereichernde Aspekte wie Geben und Nehmen, Autonomie und Verbindlichkeit, Nähe und Distanz, Veränderung und Kontinuität sind dann ausbalanciert. Zweisamkeit und Offenheit für den intimen Kontakt zu anderen Personen sind mit verlässlichen Spielregeln geklärt.

Es liegt in der Natur einer verbindlichen Beziehung, dass sie uns unsere persönlichen Grenzen aufzeigt: das sie uns an die Punkte unserer Persönlichkeit führt, an denen wir uns selbst blockieren. Oft sind das Verhaltens- und Denkmuster, die in der Beziehung mit jeder anderen Person genauso oder ähnlich auftreten würden.

Die kontinuierliche Verbindung zu anderen Personen, zu der wir sehr viel Zuneigung empfinden, gibt einer verbindlichen Beziehung eine existentielle Qualität. Wir möchten die Person auf keinen Fall verlieren, sondern uns sicher in Verbindung fühlen. Und zwar auf allen Ebenen: kognitiv, emotional und körperlich.

Darin liegt die wunderbare Chance, die persönlichen Lebensthemen zu erkennen und sich in der Auseinandersetzung mit den Beziehungskonflikten persönlich weiter zu entwickeln. Das kommt allen zugute. Den Personen, die in Beziehung stehen, und selbstverständlich auch deren Kindern und anderen Personen, die zur Familie oder Wahlfamilie gehören.

Unabhängig davon, ob ein Paar weiterhin zusammen bleibt, sich immer wieder neu findet und die Beziehung entsprechend den sich verändernden Gegebenheiten neu erfindet, ob ein Paar sich einvernehmlich und auf eine konstruktive und möglichst wertschätzende Weise trennt: die  persönliche innere Weiterentwicklung, die durch einen therapeutischen Prozess begleitet wird, ist immer eine gute Investition in die Zukunft.

Wenn Menschen ihre Erfahrungen - auch die des Scheiterns - reflektieren und daraus lernen, erhalten auch schwierige Erfahrungen Sinn. Die abgeschlossene Beziehungserfahrung belastet nachfolgende Beziehungen nicht, sondern kann sogar dazu beitragen, sie auf eine solidere Basis zu stellen. Und wenn es gemeinsame Kinder gibt ist es besonders wichtig, in gegenseitigem Respekt und möglichst freundschaftlich als Eltern gemeinsam für das Wohl des Kindes zu sorgen. Denn die Elternschaft können wir - im Gegensatz zur Partnerschaft - nicht auflösen.

Systemische Familientherapie

Manchmal entstehen sehr schwierige Konflikte zwischen den Eltern aus der Tatsache, dass sich Vater und Mutter / Vater und Vater / Mutter und Mutter nicht einig darüber sind, wie sie ihre Kinder erziehen wollen. Das kann auf der Paarebene so zermürbend sein, dass sie daran zu zerbrechen droht. Oder es gibt Schwierigkeiten mit der Patchwork-Familie? Oder ein Familienmitglied hat eine langanhaltende psychische Störung entwickelt, ist chronisch krank oder hat einen Suizid(versuch) gemacht? Solche sehr schwierigen Situationen, die das Leben uns zumutet, sind ein guter Grund, sich von einer Familientherapie begleiten zu lassen.

Das Leben wirft uns häufig diese oder noch viel mehr Herausforderungen vor die Füße und es ist völlig normal, manchmal damit überfordert zu sein. Es ist ein Zeichen von persönlicher Stärke, dass Menschen sich Hilfe holen, wenn sie allein nicht mehr weiter wissen.

Mit der Systemischen Familientherapie können Sie die zwischenmenschliche Familiendynamik klären und zum Guten wenden. Alle Personen die von einer schwierigen Situation in irgendeiner Weise, betroffen sind, können auch zu deren Lösung beitragen und sind in der Therapie willkommen.

Familientherapie für Familien mit psychisch kranken Angehörigen:

Gibt es in Ihrer Familie ein Elternteil oder ein Kind mit einer generalisierten Angststörung, wiederkehrenden Depressionen, Zwangsgedanken oder einer Essstörung wie Magersucht oder Bing-Eating? Die psychische Störung eines Familienmitglieds und ihre Auswirkungen beherrschen oft das gesamte Familienleben.

Wenn die psychische Störung sehr hartnäckig ist, dann ist es für Angehörige von Menschen mit psychischen Schwierigkeiten kaum möglich, nicht in den Sog zu geraten, den die Krankheit auf alle Familienangehörige ausübt. Angehörige entwickeln dann oft, ohne es zu merken und ohne es zu wollen eine "Co-Abhängigkeit" mit der psychischen Erkrankung des Familienmitglieds.

Manchmal ist es umgekehrt: die Paardynamik der Eltern und deren Prägungen aus der Herkunftsfamilie erzeugen ungewollt und unbemerkt eine für Kinder sehr schwierige Familiendynamik. Das fördert es, dass Kinder Symptome wie Essstörungen, Depressionen, Ängste und Zwänge, bis hin zum Schul-Burnout entwickeln.

Familienangehörige leiden dann nicht nur sehr unter der Krankheit des Familienmitglieds - sie fördern dann sogar durch ihr Verhalten unbewusst das Weiterbestehen der Psychischen Störung. Eine Familientherapie kann sehr hilfreich sein und viel bewirken, wenn alle, die von den Auswirkungen dieses Wechselspiels in der Familie betroffen sind, gemeinsam an einer Lösung arbeiten.

Eine besondere Chance der systemischen Familien-Therapie liegt daher in der flexiblen Gestaltung der Sitzungen. Je nach Bedarf können die Termine mit allen Personen stattfinden, die als Familie/ Pachworkfamiie/ Wahlfamilie in Beziehung stehen oder nur mit einigen von ihnen.


Beispiel: Biographie-Arbeit mit dem Genogramm

Wenn Sie ein Genogramm erstellen möchten, mache ich eine große Skizze, die alle Personen darstellt, die Sie geprägt haben. Die Arbeit mit dem Genogramm und die damit einhergehenden, oft sehr intimen Gespräche machen Ihnen bewusst, wie Sie subjektiv Ihre Herkunftsfamilie erlebt haben und in wiefern das für Sie heute noch nachwirkt. Wie die prägenden Personen Ihrer (Wahl)Familie zu Ihnen und untereinander in Beziehung standen. Wie wurde liebevolle Zuneigung ausgedrückt? Welche Kultur im Umgang mit Konflikten und schwierigen Lebensumständen gab es? Gab es Familiengeheimnisse oder unumstößliche Gebote? 

Die biographische Arbeit mit dem Genogramm unterscheidet sich wesentlich zur Arbeit mit einem Stammbaum. Es stellt alle Personen dar, deren Biographien notwendig waren, um Sie als Mensch entstehen zu lassen. Das reicht meist bis zur Generation Ihrer Großeltern, manchmal bis zu den Urgroßeltern zurück. Trotzdem brauchen Sie keine Ahnenforschung zu betreiben. Sie schöpfen aus dem bewussten und unbewussten Wissen darüber, was Sie persönlich als Kind und Heranwachsender in Ihrer Familienkonstellation erfahren haben.

Das fiktive Beispiel zeigt eine Familie, in der die Generationsgrenzen nicht eindeutig geklärt sind. Der ältere Sohn (54 Jahre, auf der unteren Ebene der beiden Kinder) wurde als Kind oft auf die Ebene der Eltern (oben) in die Rolle des Ersatz-Beziehungspartners der Mutter gedrängt. Solange er als erwachsener Mann diese Verstrickung nicht erkannt, nachempfunden und aufgelöst hat, könnte das die Ursache dafür sein, dass Beziehungen zu neuen Partnerinnen (48) immer unbeständig und konflikthaft bleiben.

Alte Verstrickungen aus der Kindheit können wir jederzeit auflösen. Unabhängig davon, ob die Person, mit der wir noch auf eine hinderliche Art und Weise verbunden sind (hier die Mutter) noch lebt oder nicht.