Mir sind vielfältige Methoden wichtig

Da sie vor allem dem Beratungsprozess dienen sollen, sind sie immer auf Ihr Anliegen abgestimmt.


Persönliche Erfahrungen mit Meditation oder Aufstellungen in die Therapie / das Coaching einbringen

Haben Sie bereits Erfahrungen mit Achtsamkeitsmeditation wie MBSR, Vipassana, Zen, Yoga oder Ähnlichem gemacht? Möchten Sie entstandene Beobachtungen oder aufkommende Fragen in eine Psychotherapie oder ein Coaching einbinden?

Möchten Sie gerne eine Systemaufstellung machen oder haben schon eine gemacht (meistens wird von Familienaufstellungen gesprochen) und möchten die angestoßene innere Entwicklung von einem Beratungsprozess begleiten lassen?

Kommen Sie gerne auf mich zu, damit Sie mich und meine Arbeitsweise bei einem Erstgespräch persönlich kennen lernen können.


Es besteht die Möglichkeit, intensive und einmalige Termine zu vereinbaren - Zeitbedarf ca. 2 Stunden

  • Wir klären Ihr Anliegen und formulieren den passenden Auftrag
  • bei Bedarf sprechen wir über biografische Bezüge mithilfe des Genogramms
  • bei beruflichen Themen könnte ein Organigramm nützlich sein
  • Je nachdem, was Ihrem Anliegen am besten dienlich ist, führen wir ausschließlich ein intensives Systemisches Gespräch
  • oder nehmen wir uns zusätzlich Zeit für einen IFS-Prozess, bei dem wir uns auf meditative und mitfühlende Weise einem inneren Anteil zuwenden oder für einen Aufstellungsprozess im Einzelsetting

Systemische Psychotherapie und Systemisches Coaching für einzelne Personen

Die Systemische Therapie ist seit 2008 ein wissenschaftlich anerkanntes, psychotherapeutisches Verfahren. Dieser Ansatz  bildet den Rahmen für meine Arbeit.

Er ist lösungsorientiert und beginnt mit der genauen Auftragsklärung. Bei Bedarf kommt die  Biographiearbeit mit dem Genogramm hinzu.

Mit dem systemischen Ansatz erforschen wir das eigene Verhalten in der Wechselwirkung mit den Personen, die zu unserem System gehören, mit denen wir also in Beziehung sind. Diese Personen bilden unsere ÄUSSEREN SYSTEME, zum Beispiel die Familie oder die Kolleg*innen in unserem beruflichen Team.

Vertiefend arbeite ich sehr gerne mit zwei systemischen und zusätzlich achtsamkeitsbasierten und daher von Natur aus auch prozessorientierten Methoden:

  • das IFS (Internal Family Systems), bei dem wir uns auf meditative und mitfühlende Weise einem inneren Anteil zuwenden
  • die Systemaufstellung, (Familien- oder Strukturaufstellung), mit der wir tiefwirksame, aber oft im Unbewussten verborgene zwischenmenschliche Dynamiken und Konflikte erkunden und oft auch lösen können

Mein achtsamkeitsbasierter Ansatz basiert auf den Mindfulness-Programmen des MBSR und MBCT und der eigenen Erfahrung aus der Zen-Meditation.

Achtsamkeit als innere Haltung - Handwerkszeug oder Spiritualität?

Manche sehen in den achtsamkeitsbasierten Methoden mit der Qualität von Akzeptanz, Nicht-Wissen und Absichtslosigkeit eher ein Handwerkzeug für die gelungene innere Entwicklung. Andere erleben hier viel Raum für Spiritualität. Interessanterweise funktionieren diese Methoden und die entsprechende, bewusst eingenommene, innere Haltung ganz unabhängig von dieser Einschätzung, die  individuell sehr unterschiedlich ausfallen kann.


Systemische Paartherapie / Familientherapie

Der systemische Ansatz erforscht die Wechselbeziehungen zwischen den Mitgliedern eines (Familien)Systems. Daher ist die Systemische Therapie besonders gut dafür geeignet, mit Paaren und Familien zu arbeiten.

In einer Paartherapie können Gespräche je nach Bedarf im Einzelsetting (unter vier Augen) oder im Paar- / Familiengespräch stattfinden.

Zur Familientherapie dürfen alle mitkommen, die das Problem betrifft. Denn sie sind es auch, die zur Lösung des Problems beitragen können. Auch mit nur wenigen Familienmitgliedern können wir gut arbeiten.

Für Paare und Familien hat sich ein Format bewährt, bei dem Termine mit dem Paar, bzw. der ganzen Familie gemeinsam stattfinden und - je nach Bedarf - individuelle Termine für nur einzelne Personen oder Teile der Familie.

Partnerschaftliche Beziehungen und die Beziehungen zu unseren Kindern sind die intimsten, die wir führen und sie triggern uns naturgemäß dort, wo es am meisten „in’s Eingemachte geht“. Das ist eine große Herausforderung und zugleich eine besondere Chance für unsere persönliche Entwicklung. 

Welche Qualität haben die aktuellen Beziehungen? Sind sie nährend, hilfreich, schädlich, blockierend, besitzergreifend, manipulativ, übergriffig, liebevoll, zärtlich, bereichernd, auf Augenhöhe, grenzverletzend oder noch ganz anders?

Oft spiegeln sich in Konflikten mit unseren engsten Bezugspersonen - seien es die Partner*innen, unsere Kinder oder die (alternden?) Eltern - die ungelösten Konflikte, die wir in Kindheit und Jugend erlebt haben, oder die unbewusst aus der Herkunftsfamilie in unsere aktuellen Sichtweisen hineinwirken. 


Das Genogramm ist Biografiearbeit mit bewusstem Fokus

Das Genogramm ist eine große Skizze Ihrer Herkunftsfamilie. In ihr notieren wie alle Personen, die in den letzten zwei bis drei Generationen gelebt haben und aus denen Sie, mit Ihrem heutigen Leben, entstanden sind.

Das Erstellen eines Genogramms ist dann sinnvoll, wenn Sie einen bestimmten Fokus, eine Fragen haben, die für Ihr heutiges Leben relevant ist. Und wenn Sie Bezüge zur Biografie Ihrer Herkunftsfamilie vermuten.

Das damit einhergehende Gespräch erkundet, wie Sie Ihre Herkunftsfamilie erlebt haben und welche dieser Prägungen bis in Ihr heutiges Erleben hineinwirken. 

Wie waren die Beziehungen der Personen, mit denen Sie aufgewachsen sind, zu Ihnen und untereinander? Gab es Zuneigung/Abneigung und wie wurde sie ausgedrückt? Welche Kultur im Umgang mit Konflikten und schwierigen Lebensumständen gab es? Gab es bestimmte Glaubenssätze, unbewusste aber wirksame Botschaften, ausgesprochene Werte oder tabuisierte Familiengeheimnisse?