Meine Arbeitsweise beruht vor allem auf der vertrauensvollen Beziehung zwischen meinen Klient*innen und mir.

Ich biete Ihnen einen professionellen und sicheren Rahmen, in dem Sie sich auf konstruktive und wohlwollende Weise Ihrem persönlichen Anliegen widmen und innerlich wachsen können.

Die systemische Therapie mit einer gründlichen Auftragsklärung bildet die Grundlage. Hinzu kommt der achtsamkeits-basierte Ansatz, mit der Haltung der Akzeptanz und dem Selbst-Mitgefühl sich selbst gegenüber.

systemische und achtsamkeits-basierte Methoden

Die Methoden dienen immer dem Prozess und sind daher auf Ihr Anliegen abgestimmt.

  • Auftragsklärung - Ihr Anliegen klären
    • durch gründliches und einfühlsames Klären Ihres Anliegens einen Auftrag an den Beratungsprozess erarbeiten
    • einen Auftrag ausarbeiten, der sie motiviert, eine klare Fragestellung hat und mit dem Sie sich wirklich identifizieren können
    • Klären, was Sie mit dem Prozess der Veränderung für sich erreichen wollen
    • Klären, woran Sie merken würden, dass Sie es erreicht haben
  • erforschendes Gespräch - sich mit Herz und Verstand widmen
    • Ihre aktuelle Situation mit klarem Kopf wirklich verstehen und mit offenem Herzen emotional nachempfinden
    • Klären, was Sie ändern wollen. Dabei auch beachten, was an Ihrer aktuellen Situation wertvoll ist und bewahrt werden soll
  • systemischer Ansatz - das eigene Verhalten in der Wechselwirkung mit den Personen meines ÄUSSEREN SYSTEMS verstehen
    • zwischenmenschliche Wechselwirkungen im äusserem System aufdecken (Herkunftsfamilie, aktuelle Familie, berufliches Team, das eigene Unternehmen)
    • sich die Dynamik zwischen den Mitgliedern im System bewusst machen und Ursachen verstehen
    • das eigene Verhalten als Reaktion auf die Beziehungen zu den Personen meines äusseren Systems nachvollziehen
    • feststellen, welche Qualität die aktuellen Beziehungen haben: sind sie nährend, hilfreich, schädlich, blockierend, besitzergreifend, übergriffig, bereichernd, auf Augenhöhe oder nicht?
    • klären, wie Sie Ihr eigenes Verhalten ändern können, um das Verhalten der Personen, mit denen sie Konflikte haben, zu verändern
  • Genogramm / Biographie-Arbeit -  das System der Herkunftsfamilie und der aktuellen (Wahl-)Familie erforschen
    • sich Werte und vermeintliche Aufträge/Erwartungen aus der Herkunftsfamilie bewusst machen - oft wirken sie sich unbewusst auf aktuelle Beziehungen aus
    • vergessene Ressourcen entdecken und stärken
    • innere Glaubenssätze und Blockaden aufdecken
    • verstehen auf welche Weise wir frühere Verhaltensmuster im Beruf und in den aktuellen Beziehungen ungewollt wiederholen
    • bemerken, wo wir uns selbst im Weg stehen und wie wir uns durch innere Energiefresser selbst ausbremsen oder blockieren
  • Aufstellungsarbeit: systemisch, prozessorientiert, achtsamkeitsbasiert - unbewusste Verstrickungen und Blockaden lösen
    • die Aufstellungsarbeit ist eine vielfältige Methode, die wir sowohl im Einzelsetting, mit Paaren und in der Gruppe sehr gut anwenden können
    • mit dem systemischen Ansatz machen wir uns zunächst unsere Verhaltensmuster bewusst und verstehen die Ursache unserer automatischen Reaktionen in der Wechselwirkung mit unseren Bezugspersonen
    • mit der Aufstellungsarbeit erspüren wir zusätzlich die emotionalen, oft eher unbewussten Zusammenhänge
    • behutsam decken wir hinderliche Verstrickungen und innere Blockaden auf und lösen sie nachhaltig
    • persönliche Prägungen verhindern die erwünschte persönliche Entwicklungen dann nicht mehr
    • schwierige Kindheitserfahrungen wirken nicht mehr auf störende Weise in die aktuellen Beziehungen hinein
  • Inneres Team der Persönlichkeitsanteile - das eigene Verhalten in der Wechselwirkung mit den Anteilen meines INNEREN SYSTEMS verstehen
    • Mit der Teilearbeit nach Schulz von Thun die eigenen Persönlichkeitsanteile entdecken, die oft verborgen im Unbewussten wirken. Gibt es zum Beispiel das "Innere Kind", den "Inneren Kritiker", den "Revoluzzer" oder überfürsorgliche oder übermäßig angepasste Anteile? Oder innere Überzeugungen wie "Ich bin nicht gut genug" oder "Wenn was schief geht, bin ich schuld"? Gibt es den automatischen Reflex alles alleine bewältigen zu wollen oder sich bei Schwierigkeiten in ein Suchtverhalten zu flüchten?
    • erforschen, wie die unterschiedlichen Inneren Teile in unseren unterschiedlichen Rollen aktiviert werden: als Vater oder Mutter, als erwachsenes Kind der alten Eltern / als Berufstätige*r und Kolleg*in / ...
    • Erforschen, in welcher Rolle und Situation welche Inneren Teile getriggert werden
    • bemerken, welches eigene Verhalten uns selbst, den Anderen und unseren Beziehungen schadet und welches Verhalten gut tut
  • IFS - unsere Inneren Anteile mit einer wohlwollenden inneren Haltung willkommen heißen und sie liebevoll integrieren
    • Mit dem "Internal Family System" nach Richard Schwartz gehen wir noch einen wesentlichen Schritt weiter, als mit der Arbeit mit dem Inneren Team
    • Innere Anteile nicht mehr ablehnen und loswerden wollen - das wird nicht gelingen, denn sie sind eben ein Teil von uns
    • Innere Anteile nicht mehr abwerten - denn mit ihnen werten wir uns selbst ab. Das schwächt uns und macht uns unglücklich
    • Innere Anteile als Teil von uns akzeptieren und ihnen mitfühlende Aufmerksamkeit schenken - auch den verhassten Anteilen
    • Die Geschichte der Anteile erforschen. Erkennen, aus welcher Erfahrung heraus sie entstanden sind
    • Die guten, konstruktiven Absichten des Anteils kennen lernen und erfahren, ob sie etwas Schlimmes abwenden wollen
    • So können sich bisher abgelehnte Innere Anteile in geschätzte Teammitglieder verwandeln. Sie zeigen sich dann von ihrer konstruktiven Seite
    • Das bewirkt mehr Selbst-Mitgefühl und weniger innere Konflikte zwischen widerstreitenden Inneren Anteilen und selbst-abwertenden Gedankenmustern
    • Einen wertschätzenden Umgang mit sich selbst zu pflegen stärkt das Selbst-Bewusst-Sein. Das entfaltet eine tiefgreifend gesunderhaltende Wirkung
    • Nicht mehr getrieben sein von automatischen Reaktionen der inneren Anteile, sondern (wieder) selbst die Führung übernehmen und so mit Selbstmitgefühl, Mut und Souveränität ein gelungenes Leben gestalten
  • achtsamkeits-basierter Ansatz - Akzeptanz, Wohlwollen und Mitgefühl mir selbst gegenüber
    • die achtsame innere Haltung aus dem Achtsamkeits-Training (MBSR / MBCT) unterstützt auch die therapeutische Einzelarbeit wesentlich
    • aufmerksames Beobachten und eine akzeptierende und freundliche (nicht ablehnende) Grundhaltung sich selbst gegenüber
    • die eigenen Stärken und Schwächen benennen und angemessen damit umgehen
    • die eigenen Bedürfnisse kennen, so weit wie möglich selbst dafür sorgen
    • die eigenen Grenzen kennen und wenn nötig nach außen vertreten
    • das daraus entstehende realistische und gesunde Selbst-bewusst-sein stärken und kontinuierlich pflegen

Beispiel: Die Arbeit mit den Inneren Anteilen

Es gibt viele Bezeichnungen für die Teile-Arbeit: das Innere Team, die Inneren Persönlichkeitsanteile, die Arbeit mit dem inneren Kind und dem Erwachsenen-Ich, Parts Party und IFS. Wir können das Phänomen auch so beschreiben, dass wir uns einmal in diesem Zustand oder Modus und ein anderes Mal in jenem Zustand oder Modus wiederfinden. Je nach Situation werden unterschiedliche Aspekte unserer Persönlichkeit getriggert, beherrschen unser Denken und Fühlen und übernehmen die Führung über unser Verhalten. Dann haben wir scheinbar keine Kontrolle über unser Verhalten und wir wollen die entsprechenden Anteile einfach nur loswerden.

Das wird nicht gelingen, denn die Inneren Anteile sind eben ein Teil von uns. Schlimmer noch: wenn wir unsere Inneren Anteile ablehnen, lehnen wir uns selbst ab. Das macht uns unglücklich. Stattdessen können wir lernen, unseren Anteilen wohlwollende Aufmerksamkeit zu schenken, sie genau kennenlernen und liebevoll integrieren. Dann können sie sich als wertvolle Mitglieder unseres Inneren Teams von ihrer konstruktiven Seite zeigen.