Meine Arbeitsweise beruht vor allem auf der vertrauensvollen Beziehung zwischen mir und meinen Klient*innen.

Ich biete Ihnen einen professionellen und sicheren Rahmen, in dem Sie sich auf konstruktive und wohlwollende Weise Ihrem persönlichen Anliegen widmen und innerlich wachsen können. Eine gründliche Auftragsklärung, das erforschende Gespräch und der systemische und achtsamkeits-basierte Ansatz mit dem wesentlichen Aspekt des Selbst-Mitgefühls bilden die Grundlage.

 

Dazu kommen je nach Bedarf das Training der Achtsamkeit im Alltag, MBSR zur Reduktion von Stress oder das MBCT zur Prävention von weiteren depressiven Episoden oder von Ängsten. Außerdem die Arbeit mit dem Genogramm und dem Organigramm, die Aufstellungsarbeit im Einzelsetting und die Arbeit mit den Inneren Teilen.

Die Methode dient immer dem persönlichen Prozess, der einen bewussten und freundlichen Kontakt mit sich selbst wachsen lässt und so ein wohltuendes Miteinander bewirkt.

systemische und achtsamkeits-basierte Methoden

... jeweils in Übereinstimmung zu Ihrem Auftrag und daher immer abgestimmt auf Ihr Anliegen:

  • Auftragsklärung:
    • durch gründliches und einfühlsames Klären der offenen Fragen einen Auftrag an den Beratungsprozess erarbeiten,
    • einen Auftrag ausarbeiten, der sie motiviert, der klar ist und mit dem Sie sich wirklich identifizieren können.
  • erforschendes Gespräch mit Herz und Verstand:
    • Mit einem klaren und wohlwollenden Blick auf die Dinge klären, was das Wesentliche an Ihrer aktuellen Situation ist. Die kognitiven Aspekte verstehen, die emotionalen Aspekte nachempfinden. Den gegenwärtigen Änderungsbedarf erfassen. Sich dabei bewusst machen, welche Aspekte an der Situation, die Sie verändern wollen, wertvoll sind und bewahrt werden sollen. 
    • Sich ein realistisches Bild vom gewünschten Zielzustand machen. Klären, was Sie mit dem von der Therapie oder dem Coaching begleiteten Prozess für sich erreichen wollen. Und woran Sie merken würden, dass Sie es erreicht haben.
  • systemischer Ansatz:
    • die Wechselwirkungen zwischen den Personen eines Systems kennen lernen, 
    • erkennen, was der tiefere Sinn hinter Wechselwirkungen ist, die zunächst nur störend oder schädlich wirken
    • den Menschen als soziales Wesen begreifen, dessen Verhaltensweisen aus den Beziehungen zwischen den Personen eines Systems verständlich und nachvollziehbar werden
    • bemerken, welche Qualität aktuelle Beziehungen haben: nährend, hilfreich, schädlich, blockierend, besitzergreifend, übergriffig, die persönliche Entwicklung bereichernd, auf Augenhöhe oder nicht?
  • achtsamkeits-basierter Ansatz:
    • die Prinzipien, die dem Achtsamkeits-Training des MBSR und MBCT zugrunde liegen, unterstützen den therapeutischen Prozess ebenfalls wesentlich
    • aufmerksames Beobachten und eine akzeptierende Grundhaltung, in Kombination mit dem wohlwollenden und mitfühlenden Umgang mit sich selbst
    • die eigenen Grenzen kennen und nach außen vertreten
    • das daraus entstehende Selbst-bewusst-Sein erleben, die eigenen Schwächen benennen und damit angemessen umgehen, die persönlichen Ressourcen und Möglichkeiten erkennen, stärken und ausschöpfen 
  • Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie der Depression, MBCT, ein neuer Ansatz zur Rückfallprävention
    • MBCT in der Gruppe oder im Einzelsetting bei wiederkehrenden depressiven Episoden
    • "Die Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie (Mindfulness-Based Cognitive Therapy, MBCT) ist ein neuartiges psychotherapeutisches Verfahren, das vor einigen Jahren speziell für die Prävention von Rückfällen entwickelt wurde. Das achtwöchige, in Gruppen durchgeführte Programm kombiniert intensives Training von Achtsamkeitsmeditation nach dem Vorgehen des von Kabat-Zinn eingeführten und mittlerweile weit verbreiteten achtsamkeitsbasierten Stress-Reduktionsprogramms (Mindfulness-Based Stress Reduction, MBSR) mit Elementen aus der kognitiven Therapie für Depression. Der von Teasdale, Segal und Williams entwickelte Ansatz leitet sich dabei direkt aus psychologischen Forschungsergebnissen zum Rückfallgeschehen ab." (Zitat: aus: aerzteblatt.de, Ausgabe Februar 2011, Seite 81: "Achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie bei affektiven Störungen"
  • systemische Arbeit mit dem Genogramm, dem Familiensystem
    • mit der Biographiearbeit die eigene Herkunftsfamilie erforschen und sich Werte, Glaubenssätze und vermeintliche Aufträge/Erwartungen vergegenwärtigen
    • vergessene Ressourcen finden und stärken und innere Blockaden aufdecken
    • die Prägung aus der Herkunfts-Familie klären und Verstrickungen lösen. So dass sie nicht mehr auf störende Weise in die aktuellen Beziehungen hineinwirken und
    • so dass persönliche Prägungen und Kindheitserfahrungen die erwünschte persönliche Entwicklungen nicht verhindern.
  • systemische Arbeit mit dem Organigramm und dem System aus beruflichen und anderen Rollen
    • verstehen auf welche Weise  wir uns mit unserer ganzen Persönlichkeit im Beruf einbringen
    • bemerken, wo wir uns selbst im Weg stehen und uns durch innere Energiefresser selbst ausbremsen und solche Blockaden auflösen
  • systemische und prozessorientierte Aufstellungsarbeit:
    • Mit Aufstellungsarbeit im Einzelsetting zwischenmenschliche Wechselwirkungen in der Herkunftsfamilie, der aktuellen Familie, im beruflichen Team, im eigenen Unternehmen aufdecken und sich damit die Dynamik zwischen den Mitgliedern des eigenen Systems klar machen
    • zusätzlich zu den kognitiven, eher bewussten, Zusammenhängen, sich auch die emotionalen, oft eher unbewussten, Aspekte erschliessen.
    • hinderliche Verstrickungen begreifen und behutsam lösen
  • inneres Team der Persönlichkeitsanteile nach Schulz von Thun, Arbeit mit dem inneren Kind
    • Mit der Teilearbeit die eigenen Persönlichkeitsanteile entdecken, die oft verborgen im Unbewussten wirken. Gibt es zum Beispiel "Innere Kritiker", "Revoluzzer", überfürsorgliche oder übermäßig angepasste Anteile? Oder innere Überzeugungen wie "Ich bin nicht gut genug" oder "Wenn was schief geht, bin ich schuld"? Gibt es die Tendenz alles alleine bewältigen zu wollen oder sich bei Schwierigkeiten in ein Suchtverhalten zu flüchten?
    • Mit der Teilearbeit erforschen, wie diese verschiedenen Aspekte der eigenen Persönlichkeit in den unterschiedlichen Rollen, in denen wir leben, aktiviert werden. Erforschen, wann welche inneren Anteile getriggert werden. Bemerken, wann wir so verhalten, dass es uns selbst schadet oder dass es für uns hilfreich und wohltuend ist.
  • IFS nach Richard Schwartz:
    • Mit dem "Inneren Familien-System" lernen, sich selbst gegenüber eine liebevolle innere Haltung einzunehmen.
    • Hin zum Selbst-Mitgefühl und weg von inneren Konflikten zwischen widerstreitenden inneren Anteilen und selbst-abwertenden Gedankenmustern.
    • Einen Umgang mit sich selbst pflegen, der selbstwertschätzend ist, der das Selbst-Bewusst-Sein stärkt und der eine tiefgreifend wohltuende Wirkung entfaltet.
    • Nicht mehr getrieben sein von automatischen Reaktionen der inneren Anteile, sondern (wieder) selbst die Führung übernehmen und so mit Selbstliebe, Mut und Souveränität ein gelungenes Leben gestalten.

Beispiel: die Arbeit mit den Inneren Teilen

Es gibt viele Bezeichnungen für die Teile-Arbeit: das Innere Team, die Inneren Persönlichkeitsanteile, die Arbeit mit dem inneren Kind und dem Erwachsenen-Ich, Parts Party und IFS. Wir können das Phänomen auch so beschreiben, dass wir einmal in diesem Modus und ein anderes Mal in jenem Modus unterwegs sind. Je nach Situation werden unterschiedliche Aspekte unserer Persönlichkeit getriggert, beherrschen unser Denken, Fühlen sowie unser Verhalten und übernehmen so die Führung. Nach sehr kritischen Situationen ist es für uns manchmal nicht mehr nachvollziehbar, warum wir uns auf eine bestimmte Weise verhalten haben.

Die Teilearbeit lebt davon, dass Menschen sich selbst zunächst lediglich ganz genau zu beobachten. Entscheidend und sehr wichtig für das persönliche, innere Wachstum ist es dabei, sich selbst freundlich und mitfühlend zu begleiten. Kontraproduktiv wäre es, sich für das eigene Verhalten zu bestrafen oder innerlich abzuwerten. Das gilt auch dann, wenn unser Verhalten uns selbst oder anderen schadet.