Meine Arbeitsweise
Therapeutische Prozesse sind eine dringliche Suche, die auf alles Drängende verzichtet
Ihre Anliegen sind wichtig und haben eine gewisse Dringlichkeit. Daher formulieren wir ein klares Ziel. Was möchten Sie für sich erreichen? Wir sprechen über Merkmale. Woran - ganz konkret - würden Sie merken, dass Sie ihr Ziel erreicht haben?
Wir verzichten auf schnelle Diagnosen. Wir arbeiten mit dem Verstand, der kluge und logische Erklärungen herleiten kann. Und wissen dabei, dass Erklärungen lediglich Hyphothesen sind (Es könnte so sein, aber wir wissen nicht, ob es so ist).
Es gibt ein besonderes, dauerhaft wirksames Begreifen. Es stellt sich ein, wenn wir es einladen, nicht wenn wir es herbei zwingen wollen. Es beruht auf Erfahrungen. Wir erkennen dieses "Begreifen" daran, dass es uns emotional tief berührt (keine Sorge - das geht ganz undramatisch), dass wir es im Körper als „stimmig“ spüren (mit Achtsamkeit lernen Sie allmählich Gewahrsein für Ihren Körper) und dass der Verstand es als logisch nachvollziehbar anerkennt (auch wenn er oft zugeben muss, dass er selber nicht darauf gekommen wäre).
Was können wir tun? Zielorientiert den systemischen Rahmen für einen sicheren und ergebnisoffenen Forschungsraum schaffen (Auftrag, Genogrammarbeit, Wechselwirkungen in Beziehungen).
Wo entscheiden wir uns aktiv für das Nicht-Tun? Innerhalb des Forschungsraums. Hier nehmen wir bewusst eine achtsame Grundhaltung ein (Nicht-Wissen, Akzeptanz, Mitgefühl, Gewaltfreiheit) und lassen uns konsequent unvoreingenommen auf den Prozess ein.